Am 17. Juni wird der NEOS AWARD in 4 verschiedenen Kategorien vergeben. Eine davon ist das “Produkt des Jahres”. Damit wird ein Produkt geehrt welches auf innovative Weise die Arbeit eines Personal Trainers unterstützt. Frank Ritter ist Inhaber von “StressHelfer”. Er war bereit uns zu seinem Produkt Rede und Antwort zu stehen.

SPIELRAUM: Warum glaubst du, hat es dein Produkt StressHelfer ins Finale um den NEOS AWARD geschafft?

Das Thema Stress ist zwar nicht neu, jedoch immer noch sehr aktuell. Auch in der Arbeit von Personal Trainern rückt es immer mehr in den Fokus. Ich glaube, es war ein Mix verschiedener Punkte, die zur Nominierung für den NEOS AWARD geführt haben:

1. StressHelfer ist ein videobasiertes Online-Produkt. Erst über das Medium Video ist ein gezieltes Verstehen und Lernen von theoretischen Zusammenhänge und insbesondere das Erlernen von praktischen Techniken zur Stressreduktion für die „breite Masse“ möglich. Viele Angebote nutzen ausschließlich Texte. Wirklich praktische Alltagshilfen und somit einen Nutzen können daraus nur sehr wenige entnehmen. Ein Diplom-Sportwissenschaftler und ein Psychologe können das vielleicht – die meisten jedoch nicht.

2. StressHelfer hat einen ganzheitlichen Ansatz. Viele werben mit diesem Begriff – bei uns sind es jedoch nicht nur wohlklingende Phrasen. Der StressHelfer berücksichtigt die drei großen Ansätze beim Thema Stress- und Ressourcenmanagement:

körperlicher Ansatz,

rationaler Ansatz und

mentaler Ansatz.

Der theoretische Ansatz wird einfach und anschaulich vermittelt und schlägt stets die Brücke zu einer Praxisanwendung. Wie wende ich das erlangte Wissen für mein Ziel (z.B. “meinen Stress zu reduzieren“) an? Neben den Videos bietet Stresshelfer ergänzend themenspezifische Formate (Audio für Entspannung, Stresscheck per Fragenkatalog, Kurzvideo für körperliche Übungssequenz).

3. StressHelfer ist einfach. Meine Stärke ist es, komplexe Zusammenhänge (und unser Stress-System ist sehr komplex) einfach, anschaulich und verständlich zu vermitteln. Das ist das Feedback, das ich seit Jahren in Seminaren und Vorträgen erhalte. Ich kenne einige Kollegen, die als Dr. und/oder Prof. in der Tiefe deutlich mehr Wissen haben, als ich. Sie können es dem Endverbraucher jedoch nicht verständlich, interessant und mitreißend vermitteln. Dafür betreiben sie Forschung, machen Studien, schreiben wissenschaftliche Abhandlungen und vermitteln ihre Erkenntnisse an ein Fachpublikum. Ein weiterer Punkt ist die eingesetzte Technik. Sie ist sehr einfach gehalten. Jeder, der eine Mailadresse hat und ins Internet gehen kann, kann den StressHelfer nutzen.

4. StressHelfer bietet Praxisanwendung. Das beste Wissen bringt nichts, wenn ich es nicht anwende. Hierfür habe ich nicht nur für den körperlichen Ansatz, sondern auch für den rationalen und mentalen Bereich, Übungen kreiert und zusammengetragen. Damit ist die ‚Ganzheitlichkeit’ für jeden Teilnehmer umsetz- und erlebbar. Die Praxis ist ebenfalls einfach gehalten und lässt sich easy in den Alltag integrieren.

5. StressHelfer setzt auf Kontinuität. Regelmäßigkeit ist ein Schlüssel zum Erfolg, wenn es um eine Veränderung von Verhalten und/oder Denken geht. Das habe ich in meiner Zeit als Personal Trainer gelernt. Die 20 Module, die das Programm des StressHelfers beinhaltet, werden über 13 Wochen freigeschaltet und jedes Mal gibt es eine kurze Erinnerung per Mail. Der User wird somit nett, aber bestimmt an die Fortführung des Programms erinnert. Gerade so, als wenn der Personal Trainer vor der Tür steht und zum morgendlichen Lauf klingelt.

SPIELRAUM: Für wen ist StressHelfer am besten geeignet?

Für jeden, der Hilfe beim Thema Stress sucht und bereit ist, sich sowohl mit dem Thema als auch mit sich selbst zu beschäftigen, StressHelfer ist für jeden, der an sich arbeiten will und sich auch selbst steuern kann, also noch nicht psychisch krank ist.

SPIELRAUM: Was war die Motivation das Produkt zu entwickeln?

Ich bin seit einigen Jahren als Trainer in Unternehmen zu den Themen Gesundheit und Stressmanagement unterwegs. Dabei sind mir mehrere Dinge aufgefallen.

Die Nachfrage nach dem Thema Stressmanagement wird größer – seitens der Unternehmen, aber auch von den Teilnehmern. Viele Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern nichts bzw. nur bestimmten Mitarbeitergruppen (z.B. Führungskräften) eine Hilfestellung an.

Hinzu kommt, dass es auf dem freien Markt wenig ganzheitliche Angebote gibt. Oder anders gesagt: Es fehlen Angebote, mit denen ein Betroffener, der wenig Einblicke in die Zusammenhänge von Stress, Gesundheit und dem eigenen Wohlbefinden hat, selbständig am eigenen Stresslevel arbeiten und dieses reduzieren kann. Die wenigen Angebote, sind zudem recht teuer oder sehr zeitintensiv – oft auch beides (mehrtägige Seminare, Einzelcoachings, psychologische Beratung,…). Erst im Falle eines Burnouts gibt es ganzheitliche Angebote, z.B. spezialisierte Rehazentren. Diese sind zwar ebenfalls sehr zeitintensiv, werden aber meist von der Krankenkasse bezahlt. In meinen Augen ist das leider viel zu spät.

Mein Ziel ist es, jedem in Deutschland schon vor dem “Krankheitsbild Burnout” einen bezahlbaren, ortsunabhängigen und zeitlich flexiblen Zugang zu einer Hilfestellung zu bieten. Wie schon gesagt, mit dem StressHelfer kann sich jeder, der ein an seinem Stresslevel arbeiten will und sich noch selbst steuern kann – also noch nicht „psychisch krank“ ist, auf den Weg machen – Schritt für Schritt.

SPIELRAUM: Was machst du als erstes, wenn du den NEOS AWARD gewinnst?

Zuerst werde ich einen kleinen Freudentanz machen (noch auf der Preisverleihung). Dann geht´s für zwei Wochen mit der Familie zum Surfen nach Portugal, was ich mit dem NEOS AWARD in der Tasche noch mehr genießen werde. Danach werde ich Gas geben, dem Titel auch alle Ehren zu bereiten und ihn “in die Welt hinaustragen”.

SPIELRAUM: Frank, Vielen Dank für deinen Einblick in das Produkt. Jetzt heißt es noch einige Tage zittern und warten bis endlich das Finale stattfindet. Wir drücken dir sowie den anderen Finalisten ganz fest die Daumen (und auch ein bisschen uns selbst). Wenn du gewinnst, freuen wir uns schon jetzt auf ein Video vom Freudentanz.